| SPOE-Vorstandsmitglieder mit schlechter Vorbildfunktion |
|
|
|
| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Mittwoch, 23. Juni 2010 | |||||||
|
Hafnings ÖVP-Gemeindekassier kritisiert das Verhalten seiner SPÖ-Kollegen SPÖ-Vorstandsmitglieder mit schlechter Vorbildfunktion „Das ist genau jene Grundhaltung, mit der wir nie was erreichen werden. Das alte Florianiprinzip: Sparen ja, aber nicht bei mir. Bei einer solchen Vorbildwirkung dürfen wir uns nicht wundern, dass nichts weiter geht“, ärgert sich Hafnings VP-Gemeindekassier Erich Temmel über die vertane Gelegenheit seiner SPÖ-Vorstandskollegen Bgm. Alfred Lackner und Vzbgm. Christine Walenta. Folgendes war passiert: Bei der jüngsten GR-Sitzung gab es unter anderem den Tagesordnungspunkt „Einsparungsmaßnahmen in der Gemeinde“. „Da kommen wir nicht drum herum, dass wir bei sinkenden Einnahmen und immer höheren Ausgaben einmal den Hebel ansetzen müssen“, ist Temmel da auf einer Linie mit seinen Vorstandskollegen. „Ich hab dann spontan folgenden Dringlichkeitsantrag zu diesem Punkt eingebracht, dass wir als Vorstandsmitglieder auf einen Monatsbezug verzichten sollen, um eine gute Vorbildwirkung abzugeben“, berichtet Temmel. Hintergrund dazu: in der Gemeinde Hafning gibt es die ohnehin recht seltene (oder gar einzigartige?) Regelung, dass Vorstandsmitglieder (sprich: Bürgermeister, Vize und Kassier) ihre Bezüge 15 Mal erhalten; diese Regelung wurde vor mehr als 30 Jahren eingeführt (Gemeindebedienstete kriegen seitdem übrigens 16 Mal ihre Gehälter…). „Nach langem hin und her Winden wurde dann der Antrag von der SPÖ abgeschmettert“, ist Temmel bis heute verärgert. „Ich kann nicht von den Bürgerinnen und Bürgern verlangen, dass sie die Sparmaßnahmen der Gemeinde mittragen sollen, wenn wir als Gemeindeführung selbst nicht bereit dazu sind“, kritisiert Temmel in diesem Zusammenhang das Verhalten der SPÖ. Die Erklärung, dass Bgm. Lackner aufgrund seiner Arbeitslosigkeit die 15malige Auszahlung benötige, sei zudem völlig absurd: „Bgm. Lackner würde auch nach der Umsetzung meines Vorschlages ganz normal 14 mal den Bürgermeistergehalt beziehen, wie jeder andere Arbeitnehmer auch in diesem Land, da brauche ich keine Sonderbehandlung“, so Temmel abschließend.
Powered by !JoomlaComment 3.20
3.20 Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved." |
|||||||
| < zurück | weiter > |
|---|











