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Noch keine gmahte Wiesn.. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 1. Juli 2008
Noch keine „g´mahte Wiesn“ für den (die)Direktor(en) des Neuen Gymnasiums

Der vielleicht zukünftige, betraute und nicht durch ein vorangegangenes Hearing bestellte Direktor des Neuen Gymnasiums Leoben, Prof. Mag. Gustav Jäckel, darf um seine zwei Direktorenzulagen noch etwas bangen.

Nun ist bekannt geworden, dass die Übernahme des riesigen und überaus positiv beschriebenen Keplergymnasiums in Graz durch den noch amtierenden Direktor des genannten Leobener Gymnasiums, Prof. Mag. Alfred Waldhuber keine „g´mahte  Wiesn“ ist. Der Berufung einer Direktorin aus Fürstenfeld, die sich ebenfalls um den begehrten DirektorInnenposten beworben hat, vor der Gleichbehandlungkommision könnte stattgegeben werden.

Übrigens eine gute Gelegenheit für die neue Frauenministerin, als Steirerin im Einsatz für eine steirische Frau erstmals aktiv tätig zu werden. Wenn ja, was dann? Bleibt Direktor Waldhuber in Leoben? Kann er damit  leben? Kann das Kollegium damit umgehen? Bleibt dann Direktor Gustav Jäckel nur eine Direktorenzulage? Nämlich die für das von ihm bereits stiefmütterlich behandelte BORG Eisenerz, welchem er mit seiner Forcierung der Betrauung als Direktor des Neuen Gymnasiums in Leoben schon seit Monaten die Rücken zugekehrt hat? Wird er auf den versprochenen und finanziell sicher gut dotierten Posten als Direktor eines Leobener und des Eisenerzer BORG einfach verzichten?

Gegenüber dem Eisenerzer Borg wäre es für viele, die sich immer wieder für diesen Schulstandort einsetzen, eine gewisse Freude. Denn wer sich gleichzeitig „zwei Familien“ anschließt, lässt unweigerlich eine zu kurz kommen. Die persönliche, gute finanzielle  Absicherung und der politische Wille waren dabei wohl wichtiger. Wer allerdings Eisenerz nur noch halbherzig betreut, hat es schon aufgegeben. Es besteht damit die große Gefahr, Eisenerz nochmals einen Teil des jungen Lebens zu nehmen und den Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden rund um Eisenerz  eine sehr gute Bildungsinstitution zu nehmen. Das ist, wie schon mehrmals erwähnt, ein  abgekartetes Spiel, dem auch Bürgermeister Gerhard Freiinger (SPÖ) zugestimmt hat.
Detail am Rande: Hinsichtlich der guten Anmeldezahlen für den Herbst wäre noch keine Gefahr der Schließung bestanden!

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, wer zu Schulbeginn schlussendlich wo Direktor sein wird. Für das neue Gymnasium in Leoben heißt das: Alfred Waldhuber oder Gustav Jäckel?


Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp
Bezirksparteiobfau der ÖVP

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