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Geschrieben von Administrator   
Montag, 15. März 2010
Knapp vor der Gemeinderatswahl wird die SPÖ in Leoben (hyper)aktiv
Lipp: „Und sie bewegt sich doch!“

„Die SPÖ in Leoben hat, so scheint es, jetzt kurz vor der Gemeinderatswahl das Umsetzen erlernt“, schmunzelt VP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp über die auffällige Hyperaktivität der SPÖ.
„Beispiele gefällig: Stets wurde von uns die Forderung erhoben, dass der Rufbus auch auf den Veitsberg fahren soll: Zehn Tage vor der Wahl wird diese Forderung umgesetzt und als Idee der Stadtväter verkauft.
Wir haben die Forderung erhoben, für die Stadtteile Lerchenfeld und Donawitz Streetworker zu engagieren: Neun Tage vor der Wahl werden diese von Claus Hödl präsentiert!“
Das seien nur einige Beispiele, so Lipp, die meint: „Frei nach Galileo Galilei könnte man zur SPÖ sagen: Und sie bewegt sich doch!“

Wenn schon vor der Wahl ähnlich wie beim Lotto plötzlich alles möglich sei, hätte sie aber auch gleich einige Wünsche parat, deren Lösung noch in der Woche vor der Wahl machbar wäre:
„1. Die Biogasanlage gehört in den Griff bekommen.
2. Die Grüne Zone gehört dort, wo sie überhaupt nicht angenommen wird, sprich im ganzen Viertel von der Uni bis runter zur Eishalle, aufgehoben, damit endlich Einpendler freie Flächen vorfinden.
3. Damit wäre auch das Problem in Judendorf gelöst, das dort derzeit durch die Dauerparker, die in der Innenstadt keine Parkmöglichkeit haben, verursacht wird, dass sie nämlich den Anrainern den Parkplatz wegnehmen.
4. Das Asia Spa soll dann auch gleich zu einem Projekt für die Leobnerinnen und Leobner gemacht werden, indem für Familien und Jugendliche noch einmal ordentlich im Angebot nachjustiert wird.
5. Die gefährliche Kreuzung Roseggerstraße/Franz Josef Straße soll endlich durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden“, bringt Lipp nur einige der leicht lösbaren Probleme und Sorgen der Leobnerinnen und Leobner auf den Punkt.

Es sei zwar sehr durchsichtig, dass zum jetzigen Zeitpunkt viele Umsetzungen, die jahrelang zuvor nicht denkbar und völlig unmöglich waren, präsentiert würden, „nichtsdestotrotz ist es gut, dass es passiert – sonst hätten wir es ja nicht gefordert“, so Lipp abschließend.
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