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Kleiner Spartipp: Weg mit dieser unnuetzen Propaganda PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 21. April 2011
VP-LAbg. Vzbgm. Eva Maria Lipp an die Adresse von Kammerns SPÖ-Bgm. Karl Dobnigg
Kleiner Spartipp: Weg mit dieser unnützen Propaganda

„Diese Unverfrorenheit ist schon gewaltig!“ Mit diesem klaren Statement kommentiert VP-Bezirksparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Eva Maria Lipp den Postwurf von Kammerns SPÖ-Bürgermeister Karl Dobnigg, den dieser an sämtliche Haushalte in den Gemeinden Wald, Kalwang, Mautern, Kammern und Traboch (?!?) zustellen ließ. In diesem vierseitigen Propagandablatt versucht sich Dobnigg für die finanzielle Abwärtsentwicklung der Gemeinde Kammern zu rechtfertigen. Unter anderem verweist er auch auf Aussagen von LR Hans Seitinger und auf Maßnahmen in den nachbarlichen VP-geführten Gemeinden. Dazu LAbg. Eva Maria Lipp: „Zum einen einmal muss ich Bgm. Dobnigg die Frage stellen, wer dieses Propagandablatt finanziert hat. Es würde mich nicht wundern, wenn dies über die Gemeinde Kammern abgewickelt wurde. Zum zweiten stellt sich mir die Frage, warum eine Gemeindeinformation an fünf Gemeinden verteilt werden muss!? Fühlt sich da jemand so schuldig, dass er da eine ganze Talschaft mit seiner einseitigen Info überschwemmen muss?“

Und auch was die Inhalte betrifft, hat Lipp einige gute Argumente in der Hand, die im Propagandablatt von Bgm. Dobnigg wohl bewusst verschwiegen wurden:
„Fakt ist, dass in den sechs Jahren, die Karl Dobnigg nun Bürgermeister der Gemeinde Kammern ist, die Budgetzahlen der Gemeinde in den Keller gerasselt sind – alleine die Kennzahl von 988.000 Euro Abgang im Jahr 2010 spricht Bände.
Fakt ist, dass die ÖVP in Kammern nicht die Gebührenerhöhungen an sich vehement kritisiert hat, sondern die Tatsache, dass zum einen mit einer sorgsamen Budgetpolitik die Größenordnung dieser Erhöhung niedriger ausgefallen wäre und zum zweiten, dass in Kammern von den Bürgern eine zweite (einmalig zu zahlende) Kanalanschlussgebühr verlangt wurde, die hingegen in der VP-geführten Gemeinde Traboch aus dem Budget entrichtet wurde.
Fakt ist, dass Bgm. Dobnigg mit seiner schleißigen Zahlungsmoral den Abwasserverband Unteres Liesingtal im Vorjahr in massive Schwierigkeiten gebracht hat.
Fakt ist, dass SPÖ-Bgm. Dobnigg dem Sozialhilfeverband nach wie vor eineinhalb Jahresbeträge (!!!) offen ist. So viel zur Moral des sozialdemokratischen Bürgermeisters!“, so Lipp, die gleich einen ersten Spartipp an Bgm. Dobnigg parat hat: Ersparen Sie der Liesingtaler Bevölkerung in Zukunft solche Propagandablätter!“

Lipp abschließend: „Die Politik von Bgm Dobnigg ist steinzeitlich. Jede Gemeindeführung, die ordentlich wirtschaftet und sorgsam haushaltet, muss sich da verschaukelt vorkommen. Ich für meinen Teil werde jedenfalls alles daran setzen, dass auch seitens der Gemeindeaufsicht da demnächst gehandelt wird, denn eine solche Politik darf heutzutage keinen Platz mehr im Land Steiermark haben!“
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