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Klaus Gottsbacher erbost ueber eine Stellungnahme der FA11A PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 22. November 2009
Radmers Gemeindekassier Klaus Gottsbacher ist erbost über eine Stellungnahme der FA11A
Radmer hat eine solche Negativwertung niemals verdient

„Das ist wie ein Schlag ins Gesicht für uns alle, die in der Gemeinde Radmer beheimatet sind und es zeigt zudem, mit welcher Arroganz und Uninteressiertheit gewisse Stellen und Personen in Graz unsere Bedürfnisse und Anliegen beurteilen“, ist Radmers VP-Obmann und Gemeindekassier Klaus Gottsbacher empört über eine Stellungnahme der FA 11A (Sozialressort), was die Errichtung eines „Pro Juventute“-Heims in der Gemeinde betrifft (seit Jänner des Vorjahres bemüht sich Radmer aufgrund einer VP-Initiative um die Errichtung eines solchen Heimes. Sowohl der einstimmige Beschluss des Gemeinderates als auch eine Unterschriftenaktion, die extrem starken Widerhall fand, hatten die starke Befürwortung für dieses Projekt eindeutig bekundet).


Diese Stellungnahme beinhaltet folgende Zitate über die Gemeinde Radmer: „Mangelhafte Infrastruktur“, „kulturelles Leben stark reduziert“, „Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz denkbar schlecht“, „starker Bevölkerungsrückgang“, „starke Überalterung“, „infrastrukturelle Anforderungen nicht ausreichend gegeben“…

Dazu Klaus Gottsbacher: „Nun mögen manche Bewertungen teils stimmen und ihre Berechtigung haben wie etwa der Verweis auf die demographische Struktur, aber genau das war ja auch der Beweggrund für unsere Initiative. Mit einem solchen Kinder- und Jugendheim steigt natürlich der Anteil der Jungen, letztendlich wäre das auch eine Absicherung unserer immer wieder in Schwebe befindlichen Institutionen Volksschule und Kindergarten.“

Des Weiteren sei diese Stellungnahme eine glatte Unwahrheit, wie Gottsbacher belegt: „Die Stellungnahme behauptet, die ärztliche Versorgung sei vor Ort nicht gewährleistet. Jetzt gibt es aber in der Gemeinde selbst einen guten Arzt mit Hausapotheke und einen Spitalsstandort in rund 20 km Entfernung – da gibt es wohl ganz andere nicht versorgte Gebiete!“

Und zuletzt sei dieses Werk einer „Schreibtischtäterin“ schlicht eine Beleidigung: „Wenn da behauptet wird, wir haben kaum gesellschaftliche und kulturelle Angebote, dann ist das eine Frechheit gegenüber allen, die sich in Vereinen und sonstigen Institutionen aktiv engagieren. Und dem Fass wird der Boden ausgeschlagen, wenn der Bevölkerung unserer Gemeinde attestiert wird, mit Kindern und Jugendlichen aus problematischen Verhältnissen weniger gut umgehen zu können als Menschen aus anderen Gemeinden. Wir sind doch keine rückständigen Hinterwäldler“, ist Gottbacher erbost.

Warum er sich so lange Zeit gelassen habe, mit dieser Sache an die Öffentlichkeit zu gehen (die Stellungnahme ist mit Anfang September datiert), liege übrigens daran, dass in Absprache mit Radmers Bürgermeister aufgrund des Ressortwechsels im SPÖ-Sozialressort noch zugewartet wurde, ob mit dem neuen Landesrat vielleicht eine geänderte Ansicht in die Grazer Wahrnehmung spürbar werde. „Aber bis dato wurden wir nur mit kalter Ignoranz bedacht, deshalb auch von meiner Seite jetzt: kein Pardon mehr!“, so Gottsbacher abschließend.
Kommentare
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Anonym   |85.158.226.xxx |2009-11-25 07:24:44
Boykott- und Bestrafungspolitik ist kontraproduktiv.
"Inschwierigen Zeiten braucht unsere Gemeinde mehr sachliche Zusammenarbeit und weniger
SPÖ-Parteitaktik."
Es zeigt sich, dass es den Menschen in unserer Gemeinde überhaupt nichts bringt, wenn sinnvolle Projekte aus willkürlichen
Motiven boykottiert werden.
Das Kinderheim ist ein soziales Vorzeigeprojekt. Es sollte unterstützt statt ruiniert werden.
Ich appeliere an die
SPÖ, ihre parteipolitisch motivierte Position zu verlassen und sich konstruktiv zu beteiligen.
Niemand kann wollen, dass in letzter Konsequenz
dieses Projekt-Arbeitsplätze verloren sind.
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