| Ein klarer Personalplan ist gefordert |
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| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Mittwoch, 23. März 2011 | |||||||
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Leobens VP-Vizebürgermeisterin LAbg. Eva Maria Lipp wundert sich über die Personalwünsche des Bürgermeisters Ein klarer Personalplan ist gefordert „Eine Stellenausschreibung ohne Tätigkeitsprofil macht immer stutzig. Dies ganz besonders auch deshalb, weil die Voraussetzungen hinsichtlich Ausbildung und Berufserfahrung doch sehr genau beschrieben sind“. Mit diesen Worten reagiert Leobens ÖVP-Vizebürgermeisterin LAbg. Eva Maria Lipp auf eine Stellenausschreibung vom Samstag, den 19. März 2011 im Karriereteil der Kleinen Zeitung. Diese Stelle – gesucht wird ein/e Volkswirt/in - schreibt die Stadtgemeinde Leoben für das Büro des Bürgermeisters aus. „Es lässt vermuten, dass sich der Bürgermeister einen weiteren sogenannten Experten ins Haus holen möchte, der allerdings laut Ausschreibung ohne klares Tätigkeitsprofil bleibt und für nichts zuständig ist! Oder handelt es sich um eine Alibiausschreibung für eine Versorgungsstelle eines Günstlings, für den man einfach eine neue Stelle schafft? Eine derartige Vermutung ist durch die Art der Ausschreibung jedenfalls naheliegend“, so Lipp. Es ist für eine Stadt wie Leoben schon sehr unsinnig, dass ein Personalplan bisher in keinem Gremium besprochen wurde und wieder einmal einzig und alleine der Bürgermeister mit seiner Fraktion über die Aufnahme eines neu geschaffenen Postens entscheidet. „Ich frage mich generell, wofür braucht die Stadtgemeinde in ihrem Wirkungskreis fachlich volkswirtschaftlichen Beistand?“, so Lipp. „Ich als Vizebürgermeisterin und Mitglied der Personalkommission fordere den Bürgermeister der Stadt Leoben, Dr. Matthias Konrad, auf, die Notwendigkeit dieser Stellenausschreibung und vor allem auch die Art der Ausschreibung zu erklären. Denn so ist es für mich nur ein Versorgungsposten. Weiters fordern wir bei der Gemeinderatsitzung am 31. März die Vorlage eines Personalplanes für 2011!“ Sollten die unausgegorenen, fachlich schlecht umgesetzten Großprojekte wie Biogasanlage, AsiaSpa etc. große Sorgen bereiten, sei wohl ein Betriebswirt eher gesucht als ein Volkswirt. Oder wird hier bloß ein weiterer Experte eingeschoben, damit noch mehr Kosten entstehen? Günstiger käme es wohl, sich von manchen bereits agierenden „Experten“ endlich zu trennen und sie zu Konsequenzen aufzufordern, so Lipp abschließend.
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