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Dringlichkeitsantraege mit Erfolgen fuer die Bevoelkerung! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Dringlichkeitsanträge mit Erfolgen für die Bevölkerung!

Drei Dringlichkeitsanträge der ÖVP Fraktion wurden in den Ausschusssitzungen vor der am kommenden Mittwoch stattfindenden Gemeinderatsitzung positiv behandelt. Dies lässt darauf schließen, dass die Mehrheitsfraktion im Gemeinderat längst erkannt hat, dass uns die Anliegen der  LeobenerInnen wirklich am Herzen liegen, die Vorschläge durchaus umsetzbar sind und noch dazu keine hohen Kosten verursachen. Einzig der gute Wille zur Anerkennung der Vorschläge anderer Fraktionen ist ausschlaggebend für die Umsetzung von konstruktiven Vorschlägen. So wird es bald möglich sein, dass am südlichen Teil des Friedhofes Donawitz sieben Kurzparkparkplätze (vor dem Wirtschaftshof) für die Friedhofsbesucher zur Verfügung stehen. Diese sollten vor allem älteren Menschen den Weg zum Grab der Verwandten verkürzen und die Nutzung der dankenswerterweise bereits angekauften Transportwägen für Blumen und Erde besser ermöglichen.

In der letzten Sitzung im Juli wurde seitens der ÖVP-Fraktion gefordert, dass speziell für den Stadtteil Lerchenfeld ein Programm für eine Jugendbetreuung erstellt und angeboten werden soll, um diese sinnvoll und produktiv zu beschäftigen. Das erste Ziel ist mit der Anstellung eines Streetworkers nun erreicht. Sobald eine passende und entsprechend ausgebildete Person gefunden ist, wird sich diese um die Probleme von Jugendlichen und auch Erwachsenen, die in die Abhängigkeitsszene geglitten sind, annehmen und diese unterstützen bzw. mit anderen Einrichtungen entsprechend Kontakt halten. Folgend können dann entsprechende, sinnvolle Freizeitprogramme angedacht und umgesetzt werden.

In Leoben – Donawitz ist des Weiteren das erste Lernkaffee, welches von der Caritas initiiert wurde, in Betrieb gegangen. Seitens der Mehrheitsfraktion wurde der Antrag im Juli dem Ausschuss für Jugend und Sport zugewiesen, da man sich kaum – außer damals bei der Montagsakademie – zu einer Zustimmung eines Antrages der Opposition hinreißen lässt. Seitens der Caritas war schlussendlich nur noch eine Erklärung der Gemeinde nötig, dass das Lernkaffee willkommen ist. Die Kosten für diese wertvolle Einrichtung tragen andere. Früchte wird es unserer Jugend sicher bringen! Wird diese Einrichtung im Laufe des Jahres gut angenommen, wird ab dem nächsten Schuljahr auch an eine Weiterführung und an die Einrichtung eines zweiten Standortes in Lerchenfeld gedacht werden müssen.

Erfreulich für alle Betroffenen, die durch diese Entscheidungen Erleichterungen und Hilfestellungen erfahren. Schade ist, dass dies scheinbar nur im Vorfeld von bevorstehenden Gemeinderatswahlen möglich ist. Viele andere Anträge und somit Wünsche aus der Bevölkerung sind seitens der SPÖ meist auf kalte Ablehnung gestoßen. Es wäre im Sinne der Bevölkerung wünschenswert, dass immer Gemeinderatswahlen anstehen. Dann würden ihre Anliegen viel öfters auf offene Ohren stoßen!

Ing. Eva Maria Lipp
Vizebürgermeisterin der Stadt Leoben
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