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Steiermark Aktuell

  • Publikation "Mindestlohn" zum 60. Geburtstag von LH-Stv. Hermann Schützenhöfer präsentiert

    Am Mittwoch, 16. Mai 2012 präsentierte das Dr.-Karl-Kummer-Institut für Sozialreform, Sozial- und Wirtschaftspolitik in der Steiermark um 18.30 Uhr im Kleinen Saal der Arbeiterkammer Steiermark eine LH-Stv. Hermann Schützenhöfer zum 60. Geburtstag gewidmete Publikation zum Thema "Mindestlohn".

  • Reformagenda: Drei steirische Bezirke organisieren sich neu

    Die Reformpartner Landeshauptmann Franz Voves und Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer präsentierten heute Vormittag (11.05.2012) die Konzepte für die Organisation der neuen Bezirkshauptmannschaften Bruck-Mürzzuschlag (BM), Südoststeiermark (SO) und Hartberg-Fürstenfeld (HF).

  • "Volle Transparenz bei Beraterverträgen"

    Die Klubobleute der Reformpartner, Christopher Drexler und Walter Kröpfl bekennen sich im Zusammenhang mit dem Landesrechnungshofbericht zu den Beraterverträgen zu voller Transparenz. "Obwohl unsere datenschutzrechtlichen Bedenken bestehen bleiben, werden wir in der nächsten Sitzung des Kontroll-Ausschusses gemeinsam den Antrag stellen, die Liste sämtlicher dem Rechnungshof vorliegender Auftragnehmer des Landes dem Kontroll-Ausschuss zur Verfügung zu stellen."

  • Franz Gosch mit 98,89% als Landesvorsitzender der FCG wiedergewählt

    Beim heutigen Landestag der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) in Graz wurde Landesvorsitzender AK-Vizepräsident Franz Gosch mit 98,89% der Stimmen eindrucksvoll in seiner Funktion bestätigt. Die Steirischen Christgewerkschafter nahmen die Konferenz aber auch zum Anlass ihre deutliche Positionierung als moderne und ganzheitliche Arbeitnehmervertretung festzulegen

  • Landeshauptleute empfangen luxemburgischen Botschafter

    Am Dienstag, 8. Mai 2012, haben die Landeshauptleute Hermann Schützenhöfer und Franz Voves den luxemburgischen Botschafter Hubert Wurth zu seinem Antrittsbesuch in der Grazer Burg empfangen. Mit dabei war auch der Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg, Franz Harnoncourt-Unverzagt. Botschafter Wurth, der im September 2011 seinen Dienst in Wien angetreten hat, vertritt sein Land in Österreich, Slowenien und der Türkei.

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Bildung im laendlichen Raum schuetzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 4. Februar 2011
Bildung im ländlichen Raum schützen
(zum Bericht der Kleinen Zeitung vom 3.2.2011  „Bund hungert die Agrar-Schulen aus“)

Die Gerüchte rund um die Schließung von Schulstandorten im land – und ernährungswirtschaftlichen Bereich laufen immer wieder herum. Hinter jedem Gerücht steckt leider auch ein Quäntchen Wahrheit.
Mein Ersuchen an die zuständige Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann ist dahingehend, den Wert dieser Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum aus verschiedenen Aspekten zu beleuchten

  • Der ländliche Raum braucht ebenso Bildungseinrichtungen wie der urbane Raum.
  • Der volkswirtschaftliche Wert der genannten Bildungseinrichtungen ist für die gesamte Gesellschaft unbezahlbar – es findet dort Lernen fürs Leben statt!
  •  Die AbsolventInnen kommen neben einer guten allgemeinen Ausbildung mit großen Kenntnissen hinsichtlich Ernährung und Gesundheit aus diesen Schulen heraus.
  • Durch ihr erlerntes Ernährungs- und Gesundheitsverhalten werden mehr regionale Lebensmittel gekauft und damit auch die regionale Landwirtschaft gefördert.
  • Das in diesen Schulen erlernte Arbeitsverhalten wird seitens der Wirtschaft sehr geschätzt und somit bekommen die AbsolventInnen leicht eine Lehrstelle.
  • Die Schulen im land- und ernährungswirtschaftlichen Schulbereich können auf steigende SchülerInnenzahlen verweisen. Dies bedeutet, dass diese Schultypen als beste Ausbildung für die Kinder gewählt werden.
  • Diese Schulen bieten beste Vorbereitung für jene Berufe (vor allem auch im Pflege  und Gesundheitsbereich- wo in Zukunft noch mehr Personal gebraucht werden wird) an, wo der Einstieg in die weiterführende Schule oft erst mit 17 möglich ist.

Daher ist es aus meiner Sicht unverständlich, diese Schulen zu dezimieren. Dass der Bund seiner Aufgabe nicht nachkommt, resultiert aus der Tatsache heraus, dass in diesen Schulen schon lange nicht mehr nur  HofübernehmerInnen ausgebildet werden, sondern auch viele junge Menschen aus dem nichtbäuerlichen Bereich diese sehr gerne nutzen.

Das 9. Schuljahr kostet immer Geld – ganz gleich an welcher Schule die jungen Menschen dieses ablegen. Daher geht mein Ersuchen an die zuständige Landesrätin, sich bei Frau Bundesministein Schmid stark zu machen und mit ihr über die Kosten für das 9. Schuljahr in Verhandlung zu treten. Persönlich werde ich mich an den Bundesminister Niki Berlakovich wenden und für die Finanzierung für die Schulen im land- und ernährungswirtschaftlichen Bereich kämpfen.

Es darf nicht passieren, dass in diesen Schulen das 9. Schuljahr nicht mehr stattfinden darf. Denn wenn man erst im 10. Schuljahr einen derartigen Schultyp besuchen kann, ist die Schließung dieser Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum nur noch eine Frage der Zeit. Damit würde auch ein Teil der Bildungsfreiheit und der Bildungsvielfalt sterben!

LAbg. Ing. Eva Maria Lipp
Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft
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