| Aufwertung des Kongresses und eine Info-Stelle |
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| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Mittwoch, 26. Januar 2011 | |||||||
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Abg. Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp und GR Mag. Michaela Prasthofer mit den VP-Vorschlägen rund um den Themenkomplex Neues Rathaus – Altes Rathaus – Kongress Leoben Aufwertung des Kongresses und eine Info-Stelle Die Volkspartei Leoben ruft Leobens SPÖ-Bürgermeister Dr. Matthias Konrad in Erinnerung, dass er vor der vergangenen Gemeinderatswahl das Thema Innenstadtoffensive zur „Chefsache“ erklärt hat. „War das ein reiner Wahlkampfgag? Das wäre schade, denn die Innenstadt ist das Herzstück der Stadt“, so die Mahnung von Vizebürgermeisterin LAbg. Eva Maria Lipp und GR Mag. Michaela Prasthofer in ihrer Funktion als Wirtschaftssprecherin der VP Leoben. Ehe nun der klassische Leobener Weg eingeschlagen werde, dass innerhalb der SPÖ etwas beschlossen werde, das dann mit allen Mitteln durchgeboxt wird, will die Volkspartei Leoben auch ihre Ideen rund um den Themenkomplex Neues Rathaus – Altes Rathaus – Kongress Leoben auf den Tisch legen. Sinnvollste Lösung, mehr Attraktivität und mehr Bürgerservice GR Prasthofer mit ihren Anregungen: „Die weitere Verwendung des neuen bzw. alten Rathauses ist in Leoben immer wieder Thema. Die SPÖ-Fraktion rund um Bürgermeister Matthias Konrad plädiert deutlich dafür, dass die Verwaltung der Stadtgemeinde nach einer sündteuren Adaptierung des alten Rathauses wieder auf den Hauptplatz siedelt. Ist die Verwaltung direkt am Hauptplatz von Leoben das Gelbe vom Ei? Wäre es nicht wesentlich zielführender, das Kongress- und –Veranstaltungszentrum der Innenstadt zu einem TOP – Zentrum für diese Zwecke auszubauen und die Passage mit einzubeziehen? Im Parterre besteht die Möglichkeit, die Bürgerserviceinstitutionen (Stadtinformation, Tourismusbüro und City-Managementbüro) endlich in einem Gebäude unterzubringen. Zusätzlich würde das Innenstadthotel erhalten bleiben, das viele Gäste – gerade erst letztes Wochenende die Teilnehmer der Winterrallye – sehr gerne nutzen und schätzen. Das Zentrum, der Hauptplatz und vor allem die Stadt Leoben leben durch Frequenzbringer und Gäste, denn nur damit kann eine Stadt zusätzlich belebt werden!“ LAbg. Vzbgm. Lipp präzisiert: „Zieht die Verwaltung der Stadtgemeinde auf den Hauptplatz, muss dort ein adäquates Bürogebäude für ca. 400 MitarbeiterInnen geschaffen werden. Für das „Neue Rathaus“- ein bestens funktionierendes und räumlich optimales Dienstleistungszentrum -, welches sanierungsbedürftig ist, wird es keine Millionen geben. Angedacht ist ja, dieses der Montanuniversität zu einem Preis X weiter zu geben. Dass die MUL zu unterstützen ist, ist auch meine persönliche Überzeugung. Denn ohne MUL würde der Stadt ein wesentlicher Teil ihrer Zukunftschancen fehlen. Aber ist es sicher gestellt, dass die MUL dieses Gebäude überhaupt braucht? Das Kongresszentrum sollte dann nach Wunsch der SPÖ-Fraktion dem Falkensteinerhotel in der Au angeschlossen werden. Auch dieser Neubau würde abermals Millionen verschlingen. Wobei damit klar würde, dass man das Stadtzentrum, den Hauptplatz verabschiedet hat. Von einer Belebung der Innenstadt kann dann keine Rede mehr sein. Die heimischen Betriebe rund um den Hauptplatz würden dies deutlich spüren.“ Denken und agieren ohne neue Prestigeprojekte! Lipp und Prasthofer abschließend: „Es geht jetzt in erster Linie mal darum, sinnvolle Lösungen anzudenken und diese auf ihre Finanzierbarkeit hin zu überprüfen. Dabei sollen aber die ohnehin schon stark dezimierten Rücklagen der Stadt Leoben nicht für ein weiteres SPÖ-Denkmal aufgebraucht werden! Schlussendlich ist daran zu denken: Was ist notwendig? Was ist für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zukunftsweisend? Wie beleben wir unsere Innenstadt? Wir sind uns sicher, dass dies nicht durch die Verlagerung der Verwaltung möglich sein wird. Die Belebung der Innenstadt wird wohl viel eher dadurch geschehen, dass man ein zeitgemäßes Veranstaltungs- und Tagungszentrum zur Verfügung hat und sämtliche Info-Stellen der Stadt endlich in einer Einheit vereint sind; und das alles idealer Weise mit Zugang vom Hauptplatz aus!“
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